Rundweg des Freilichtmuseums am Kolovrat
Ein kurzer Rundweg auf den Spuren der dritten italienischen Verteidigungslinie und des Rückzugs von Caporetto
Dieser kurze Rundweg ermöglicht es, das Herz des Freilichtmuseums am Kolovrat zu erkunden. Hier befand sich die „dritte italienische Verteidigungslinie“, und heute lassen sich die Ereignisse der Zwölften Isonzoschlacht und des Rückzugs von Kobarid (Caporetto) vertiefen. Am Ausgangspunkt befindet sich das Denkmal für den ersten italienischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs, den Alpino Riccardo Giusto. Folgt man dem CAI-Weg 746, einer leicht ansteigenden asphaltierten Straße, gelangt man zu einer kleinen Fläche mit einer Informationstafel, die der Vorstellung des Museums gewidmet ist. Von hier führt ein Weg zum Monte Podklabuc/NaGradu (Höhe 1114) und zum Passo Zagradan. Hier kann man auch einige Stellungen aus der Zeit des Kalten Krieges sehen sowie Schützengräben und in den Fels gehauene Stellungen durchqueren, die im Herzen des Freilichtmuseums wiederhergestellt wurden. Geht man über den Pass hinaus weiter nach Norden, erreicht man in wenigen Minuten einen außergewöhnlichen Aussichtspunkt über dem Isonzotal: genau jenen Ort, an dem am Abend des 24. Oktober 1917 die deutschen Kompanien unter dem Kommando des berühmten Leutnants Erwin Rommel im Einsatz waren.
Technische Informationen
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Schwierigkeit
LeichtWandern Schwierigkeit
T1Leichter Wanderweg - durchgehend sichtbarer, breiter Weg. Bei normalem Verhalten besteht keine Absturzgefahr.
Körperliche Vorbereitung
Leicht - ohne Vorbereitung möglich.
Wegtyp
Höchster Punkt
1113 m
Niedrigster Punkt
938 m
Empfohlener Zeitraum
Landschaft
Sicherheitshinweise
Im Winter kann Schnee liegen.
Ausrüstung
Es werden eine ausreichende Versorgung mit Wasser und Verpflegung, geeignete Sportkleidung, passendes Schuhwerk für die Berge, Trekkingstöcke sowie eine Lichtquelle für die Besichtigung der Höhlen empfohlen.
Wegbeschreibung
Der Ausgangspunkt befindet sich am Passo Solarie, kurz vor dem ehemaligen Grenzübergang zwischen Italien und Slowenien. In der Nähe der Schutzhütte kann man das Auto parken und sofort das Denkmal für den ersten italienischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs, den Alpini Riccardo Giusto, sehen. Nach etwa 50 Metern beginnt links eine leicht ansteigende asphaltierte Straße, die als CAI-Weg 746 markiert ist und zu einer kleinen Fläche führt, auf der eine Informationstafel zur Vorstellung des Museums aufgestellt wurde. An diesem Punkt verlässt man die asphaltierte Straße und folgt einem Weg nach rechts. An einer Weggabelung angekommen, geht man geradeaus weiter und erreicht nach etwa 10 Minuten den Passo Zagradan auf Höhe 1042. Links erkennt man deutlich den Hang des Monte Piatto, während sich rechts der Monte Klabuk erhebt – jener Gipfel, auf dem die Stiftung „Poti miru v Posočju“ aus Kobarid/Caporetto einen Teil der italienischen Verteidigungsstellungen wiederhergestellt hat. Folgt man den Spuren im Gelände, kann man den Gipfel erreichen und diese interessanten, hervorragend erhaltenen und restaurierten Überreste aus nächster Nähe betrachten. Anschließend gelangt man auf den Gipfel des Monte Podklabuc/NaGradu (Höhe 1114), von wo aus ein absteigender Weg zurück zu der anfangs begangenen asphaltierten Straße führt.
Roadbook
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Anreise
Auf der Autobahn A23 die Ausfahrt Udine Nord nehmen und der Beschilderung nach Remanzacco/Cividale del Friuli folgen. Anschließend der Staatsstraße SS54 weiterfahren, bis man nach 27 Kilometern den Ort Ponte San Quirino erreicht. Dort rechts auf die Provinzstraße SP45 in Richtung Grimacco–Drenchia abbiegen und weiterfahren bis zum ehemaligen Grenzübergang zur Slowenien am Passo Solarie (etwa 20 Kilometer).
Parkmöglichkeiten
Parkplatz in der Nähe der Schutzhütte
Startpunkt
Solarie hütte
Koordinaten
Empfohlene Karten
Tabacco Wanderkarten 041. Valli del Natisone - Cividale - Krn / M. Nero