2 Bovec‒Kobarid
Eine Bergetappe, die von den Julischen Voralpen direkt nach Kobarid führt, einem der berüchtigtsten Orte des Ersten Weltkriegs.
Dieser Abschnitt des Walk of Peace von Bovec nach Kobarid/Caporetto ist sicherlich eine Route, die für Trekkingliebhaber geeignet ist, die auf ihrem Weg durch die Berge und Täler des Voralpengürtels, zwischen Schluchten und Klüften, nicht nur die lokalen Naturschönheiten entdecken, sondern auch diese beiden Städte, die trotz ihrer bescheidenen Größe durch die mit ihnen verbundenen Ereignisse während des Ersten Weltkriegs international bekannt wurden. Insbesondere Kobarid war der Protagonist der zwölften Isonzoschlacht, die es den österreichisch-ungarischen Truppen nach Jahren des Stellungskrieges, in dem die Frontlinie nahezu unverändert geblieben war, gelang, die feindlichen Verteidigungsanlagen zu durchbrechen - auch dank eines geschickten strategischen Manövers des damaligen Oberleutnants Erwin Rommel - und die italienischen Truppen zum Rückzug auf die Piave-Linie zu zwingen. Überreste und Dynamiken sind in diesem Gebiet durch Museen und Beinhäuser gut dokumentiert.
Tipp des Autors
Interessant sind die Abstecher zwischen dem Kozjak-Wasserfall und dem italienischen Beinhaus durch die archäologische Fundstätte Tonocov grad. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des Besucherzentrums Walk of Peace.
Technische Informationen
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Schwierigkeit
SchwierigKörperliche Vorbereitung
Anspruchsvoll - gute Kondition ist unerlässlich und vorheriges Training ist sinnvoll.
Wegtyp
Höchster Punkt
1313 m
Niedrigster Punkt
219 m
Empfohlener Zeitraum
Sicherheitshinweise
Bei der Durchquerung der Schluchten und des Bergsturzgebietes zwischen Golobar und Predolina-Hütte ist äußerste Vorsicht geboten (nur für erfahrene Wanderer).
Im Winter ist es nicht empfehlenswert, den Abschnitt zwischen Golobar und Predolina-Hütte zu begehen.
Achten Sie im Winter auf die Wettervorhersage und erkundigen Sie sich im Voraus über die örtlichen Gegebenheiten.
Ausrüstung
Wanderschuhe und -kleidung, Verpflegung und Getränke, Taschenlampe, Wanderstöcke.
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt ist Bovec am Fuße des Berges Rombon und des Skigebiets Kanin, von wo aus man nach Vodenca am Zusammenfluss der Flüsse Koritnica und Soča gelangt. Dort überquert man eine Hängebrücke über die Soča, in deren Nähe man ein restauriertes Mosaik aus der Habsburgerzeit bewundern kann, auf dem das Wappen von Bosnien Herzegowina abgebildet ist. Anschließend steigt man zur Golobar-Alm hinauf, wo man das 1916 von Soldaten des 20. Jägerbataillons der österreichisch-ungarischen Armee dort aufgestellte Betonkreuz sehen kann. Weiter geht es zum Pass Čez Utro, hinunter zur verlassenen Slatenik-Alm und weiter über Schluchten nach Predolina und dem Freilichtmuseum Zaprikraj. Der Weg führt weiter hinunter ins Drežnica-Tal zum berühmten Kozjak-Wasserfall. Von dort aus führt der letzte Abschnitt entlang der Soča bis zum Kriegerdenkmal oberhalb der Stadt Kobarid, dem Ende der Etappe.
Roadbook
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Öffentliche Verkehrsmittel
Buslinien im Sommer:
Most na Soči–Tolmin–Bovec–Predel–Kranjska Gora
Kranjska Gora–Vršič–Bovec Kobarid–Drežniške Ravne–Kobarid (Hop on-Hop off)
Regelmäßige Buslinien:
Tolmin–Kobarid–Bovec
Parkmöglichkeiten
Ausgangspunkt: Parkplatz vor dem Kulturni dom Bovec
Ankunft: Parkplatz neben dem Kulturni dom Kobarid (Kino)
Startpunkt
Bovec
Zielpunkt
Kobarid